Hundebefehle in anderer Sprache


Dem Hund ist es egal, in welcher Sprache Sie ihm die Befehle geben. Wichtig ist, dass er das Kommando gut versteht, dass es aus Konsonanten und Vokalen zusammen gesetzt ist. Mehrere Überlegungen kann man zur Entscheidungsfindung in Betracht ziehen.

Erkennt der Hund Kommandos im Gespräch?

Es ist unwahrscheinlich, dass der Hund Ihren Gesprächen folgen kann. Er wird nie einen Befehl aus dem Redefluss heraus hören und ihn ausführen. Aber er merkt natürlich, ob Sie gerade mit ihm sprechen oder mit jemand anderem, denn für die Verständigung mit dem Hund setzen Sie auch die Körpersprache ein.

  1. Sie schauen Ihren Hund an, wenn Sie etwas von ihm wollen.
  2. Sie nennen seinen Namen, um seine Aufmerksamkeit zu bekommen, bevor Sie ihm einen Befehl geben.
  3. Sie haben ihm die Zeichensprache beigebracht. Er reagiert sehr gut auf Sichtzeichen. Auch da schauen Sie ihn an.
  4. Erst zuletzt steht der wörtliche Befehl, das Kommando. Auch dabei schauen Sie ihn an.

Aus diesen Gründen ist es nicht unbedingt nötig, selten benutzte Worte für Befehle auszusuchen oder eine fremde Sprache zu wählen, aber Sie dürfen es natürlich gerne tun. Sollten Sie glauben, dass Ihr Hund sehr wohl dem Gespräch folgen kann und reagiert, wenn es sich um ihn dreht, dann beobachten Sie Ihre Körpersprache während dieses Gesprächs. Natürlich realisiert der Hund, dass Sie zu ihm hingesehen haben, dass sich Ihre Körperhaltung in seine Richtung geöffnet hat oder dass sein Name gefallen ist, vor oder nach einer Redepause. Das wird ihn dazu bringen, aufzuhorchen.

Was ist, wenn jemand anders auf den Hund aufpassen muss?

Das ist eine gute Frage. Nicht jeder Hund befolgt die Befehle, wenn Sie von jemand anderem kommen, auch wenn er sie genau kennt und normalerweise gehorcht. Meistens muss er sich erst an die neue Stimme, Intonation und Körpersprache gewöhnen. Von daher ist es nicht so wichtig, welche Kommandos der Hundesitter benutzt. Der Hund wird ihn schon verstehen mit der Zeit.

Machen Sie eine Liste mit den Hundebefehlen für den Hundebetreuer

Es ist auch nicht garantiert, dass der Hundesitter dieselben Kommandos benutzt wie Sie. Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, wenn Sie dem Hundebetreuer eine Liste machen mit den Hundebefehlen, welche Worte, welche dazugehörige Gesten und was sie bewirken sollen. Es könnte ja sein, dass Ihr Hund mit dem Befehl UP den Handstand macht, während Ihr Hundehüter das Kommando benutzt, damit der Hund auf den Pflegetisch oder in den Kofferraum springt.

Muttersprache

Verwenden Sie Ihre Muttersprache, weil diese am leichtesten über die Lippen kommt, vor allem, wenn Sie keine Fremdsprachen sprechen. Besonders wenn Sie in einem Land wohnen, dessen Sprache Sie nicht sprechen oder noch nicht beherrschen, verwenden Sie am Besten eigene Worte für die Befehle.

Die Landessprache

Sie können für die Hundebefehle auch die Landessprache wählen. Das macht es vielleicht leichter, falls Sie den Hund einmal von jemand anderem betreuen lassen müssen.

Ein Mix aus mehreren Sprachen

Auch das ist möglich, denn dem Hund ist es egal. In einem zweisprachigen Haushalt ergeben sich viele Hundebefehle von selbst in unterschiedlichen Sprachen.

Fantasieworte

Es ergibt sich vielleicht sogar von selbst, dass irgend ein Fantasiewort den Weg ins Hundevokabular findet. Das ist lustig und spannend.

Hier finden Sie meine Sammlung von Kommandos.