Knigge für Hundehalter


Abgesehen davon, dass der Hund gut erzogen werden muss, gibt es auch für Hundebesitzer Gesetze und einen Verhaltenskodex. Beweisen Sie, dass Sie kompetent sind, verhalten auch Sie sich richtig.

Streicheln Sie fremde Hunde nicht ungefragt. Springt der fremde Hund an Ihnen hoch, drehen Sie sich weg, reden Sie nicht mit ihm, fassen Sie ihn nicht an, kurzum: ignorieren Sie ihn vollkommen. Die Gepflogenheit der Höflichkeit gebietet schon von sich aus, dass Sie erst einmal den Hundeführer begrüssen. Fragen Sie, ob Sie den Hund streicheln dürfen. Selbstverständlich füttern Sie keine fremden Tiere. Sie können nicht wissen, ob die eine spezielle Diät einhalten müssen oder ob sie allergisch sind.

Hinterlassen Sie keine Spuren. Nehmen Sie den Kot Ihres Hundes auf. Es stehen überall Dispenser mit kostenlosen Beuteln und Abfalleimer für selbige. Fahren Sie mit der Hand in einen solchen Beutel, greifen Sie den Kot und ziehen Sie den Rand des Beutels über die Hand – sauber eingetütet. Verknoten Sie den Beutel und werfen Sie ihn in einen dafür vorgesehen Mülleimer.

Lassen Sie Hunde einander beschnuppern, das ist nicht gefährlich, sondern die übliche Begrüssung unter Hunden. Es ist ein wichtiger sozialer Aspekt, dass Ihr Hund mit anderen Hunden umgehen kann, ob ranghöher oder -niedriger ist egal. Soziale Kontakte sind nicht nur für Menschen wichtig. Beide Hunde sollten beim Kennenlernen nicht angeleint sein. In der Stadt geht das natürlich nicht, ist schon klar.

Begegnen Sie auf dem Spaziergang einem Hund an der Leine, nehmen Sie auch ihren Hund an die Leine. Es wird schon seinen Grund haben, weshalb der andere Hund an der Leine ist. Vielleicht ist es eine läufige Hündin, der Hund ist gefährlich, Besitzer und Hund trainieren gerade, der Hund ist krank usw. Läuft der andere Hund frei, lassen Sie auch Ihren Hund frei (nur nach Möglichkeit). Normalerweise kennen Hunde ihre Regeln. Die Rangordnung ist schnell geklärt und das Spielen kann beginnen. Sie können sich jederzeit mit dem Hundehalter verständigen und fragen, ob die beiden Hunde zusammen spielen dürfen.

Es gibt Menschen, die haben Angst vor Hunden oder sind allergisch oder sie mögen einfach keine Hunde. Respektieren Sie das und behalten Sie den Hund bei sich, bis das geklärt ist.

Können Sie den Hund frei laufen lassen, behalten Sie ihn immer im Blick. Kommen andere Leute, Reiter, Hunde, lassen Sie den Hund sitzen oder liegen, bis die Situation geklärt ist. Für Strassenüberquerungen und ähnliches nehmen Sie ihn bitte an die Leine. Auf kombinierten Spazier-/Fahrradwegen gehört der Hund an die Leine.

Jagt ein Hund von sich aus, gehört er an die Leine und in die Hundeschule.

Müssen Sie Ihren Hund ins Café oder ins Restaurant mitnehmen? Wenn ja, denken Sie daran, dass andere Gäste allergisch reagieren könnten oder allergisch sind und wegen des Hundes die Gaststätte verlassen müssen.